HELDEN

von Ewald Palmetshofer

Premiere  am 27.01.2010 Theater Halle 7

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REGIE MARKUS SCHLAPPIG
BÜHNE MARK SPÄTH & AYLIN KAIP
KOSTÜME NINA DANELON
 
MIT
FRIEDERIKE PASCH
ARIK SEILS
SIMONE STAHLECKER
RAINER LOTT
URS WINIGER

Ödön von Horváth zeichnet in seinem Roman „Jugend ohne Gott“ aus den 1930er Jahren am Fall eines Lehrers und einer Gruppe von Schülern das Bild einer Gesellschaft, die im Klima zunehmender Naziideologie Werte und ethische Grundlagen verliert. Der Lehrer stößt beim Korrigieren der Schularbeiten auf den Satz des Schülers N: „Alle Neger sind hinterlistig, feig und faul.“ Als der Lehrer seine Meinung in der Klasse äußert, dass alle Menschen gleich sind, stellt sich die gesamte Schülerschaft gegen ihn. Die Fragen nach persönlicher Haltung und Verantwortung werden im Lehrer immer dringlicher. Nachdem einer seiner Schüler ermordet wird, muss der Lehrer eine klare, unbequeme Position beziehen. Der Regisseur Manuel Braun befragt den Roman nach seiner Aktualität. Was tun, wenn man in Zeiten latenten Rassismus Unrecht erkennt, aber zu feige oder bequem ist, dagegen anzukämpfen.

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