KABALE & LIEBE - ein bayerisches Trauerspiel

nach Friedrich Schiller

Premiere  am 06.03.2014 Einstein Kultur

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REGIE ROBERT LUDEWIG
AUSSTATTUNG AYLIN KAIP
DRAMATURGIE NIKOLAI STEINHART
MITARBEIT TEXT ERWIN BRANTL
REGIEASSISTENZ CONSTANZE HÖRNER
 
MIT
ULRIKE DOSTAL, DÉSIRÉE SIYUM,
ERWIN BRANTL, THOMAS TRÜSCHLER,
ROBERT LUDEWIG

Das Theaterstück Kabale und Liebe - ein bayerisches Trauerspiel handelt von Liebe, Macht und deren Missbrauch, von Geld und Konsum. Auf der einen Seite steht das aufstrebende Bürgertum, das zur Zeit Schillers an Einfluss und Selbstbewusstsein gewinnt, sich dabei aber immer noch der alten Ordnung fügt und sich an ihr orientiert. Auf der anderen Seite steht der Adel - eine Gesellschaftsform, die sich vom Wahn der Macht treiben lässt und der Ehre oder dem Pflichtbewusstsein und Arbeitsethos ebenso fremd sind wie der Alltag der Bürger, des dritten Standes im Staat.

In der Geschichte verlieben sich der Sohn eines Aristokraten und die Tochter einer Bürgersfamilie ineinander. Sie sehen sich mit dem Beschränkungen und Begrenzungen der ausgeprägten Ständegesellschaft konfrontiert und sind dem Willen, dem Wollen und den Plänen der jeweiligen Familien ausgesetzt. Jeder Stand versucht auf seine Art, bzw. mit den jeweilig zur Verfügung stehenden Mitteln, diese Verbindung zu verhindern.

Pressestimmen:

"Die Kostüme sind historisierend und zeigen deutlich die Stände der Figuren. Gerade Lady Milford und von Kalb nutzen ihre Kleidung vor allem als Fassade. Bei der Figur des Hofmarschalls sind noch Reste eines Dialektes zu hören, umso aufwändiger gestaltet er sein aristokratisches Aussehen und Verhalten. Das Bühnenbild (wie die Kostüme von Aylin Kaip) hingegen ist sehr schlicht und wird im Laufe der Vorstellung immer mehr zerstört."

theatertogo, 29.05.2014

"Das Bühnenbild von Aylin Kaip bietet mit wenigen Mitteln eine ausgezeichnete wandlungsfähige Spielfläche. Die schräg verlaufenden Holzbalken, die mit Papierbahnen bespannt sind, erlauben scherenschnittartige Bilder wie die Eingangssequenz, die mir ganz großartig gefallen hat, genauso wie die Symbolisierung von Standesgrenzen. Ein Steg bringt die Spielenden nahe ans Publikum. Die Kostüme sind der Entstehungszeit angelehnt."

nacht-gedanken, 29.05.2014