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DER

FREI

SCHÜTZ

von Carl Maria von Weber

Premiere  am 09.07.2021 Opernfestival Oberpfalz

REGIE ANDREAS WIEDERMANN  MUSIKALISCHE LEITUNG MICHAEL KOSNTANTIN  AUSSTATTUNG AYLIN KAIP 

MIT
ISABEL BLECHSCHMIDT / LAURA DEMJAN / PATRICK VOGEL / GARY MARTIN / DANIEL OCHOA / CORNELIUS BURGER / FELIX MISCHITZ / CHRISTOPH STEPHINGER 

FOTOS Aylin Kaip

Inhalt:

Pressestimmen:

"Szenische Knappheit und verkohlte Optik der Bühne (Aylin Kaip) mit ihren Baumskeletten zeigen eine mystische, dunkle Welt des Hoffens auf einen Sieg des Guten. Märchenfiguren laufen immer wieder quer durchs Bild. Samiel trägt einen Hirschschädel. Kostüme und Gesichter sind ascheverschmiert, wo nicht moosbewachsen. Das Konzept: „Ein bizarres Märchen, das die ewige Geschichte von der leichten Verführbarkeit des Menschen unter gesellschaftlichen Repressionen weiterdeutet“. Ironie und schwarzer Humor sind angesagt in einem zerstört anmutenden Deutschen Wald, die Figuren sind holzschnittartige Marionetten, der Jägerchor fiel plötzlich um, man rauft und tanzt. Ein Pandämonium unter allgegenwärtigem, mondartigen Ring, der mal giftig, mal romantisch beleuchtet wird. Im Bühnenqualm werden Rückseite und Abgründe des Biedermeier angedeutet."

NMZ 21.07.21

"...Das Bühnenbild ist auf schwarz und weiß reduziert. Das Düstergespenstische und das Unschuldigreine. Wenig Kulisse und Mobiliar - dafür viel Lichtmontage und Farbe. Mond, Zielscheibe, Farbe, Stimmung - der Kreis im Hintergrund unterstützt und spiegelt abstrakt das szenische Spiel. Die Regie setzt nicht auf übertrieben schwülstige Aufwallungen, dafür aber scharf umrissene Akzente. Diese Aufführung war ein Volltreffer. Großer Resoekt und ebensolcher Applaus. "

12.07.21

"Märchenwald ist abgebrannt. Hinter einem neugierig spazierenden Rotkäppchen, das zur Ouvertüre einen kurzen Auftritt hat, öffnet sich der Vorhang im Amberger Stadttheater vor einer aschfahlen Kulisse mit kahlen Baumresten. Als würden wir in die verwundete Seele des glücklosen Jägerburschen Max blicken, so haben Regisseur Andreas Wiedermann und Bühnenbildnerin Aylin Kaip die Szenerie für Webers „Freischütz“ angelegt. Den atmosphärischen Blickfang bildet ein Leuchtreif im Hintergrund, der für wechselnde Farbcharakterisierungen sorgt und mal als Projektionsfläche für eine Zielscheibe oder eine glühende Feuerkugel dient. ..."

Mittelbayerische 11.07.21