
AYLIN KAIP
bühnen- und kostümbild
Premiere am 06.02.2026 Landestheater Schwaben
REGIE SARAH KOHRS AUSSTATTUNG / LICHT AYLIN KAIP MUSIK BETTINA OSTERMEIER
MIT
MICHAEL NARODITSKI / JULIA SCHMALBROCK / ROBERTA MONÇÃO / KLAUS PHILIPP / GABRIELE FISCHER / FELIX BRONKALLA / JOSCHA SCHÖNHAUS
FOTOS Aylin Kaip
nach dem Homerischen Epos für die Bühne bearbeitet
Inhalt:
»Meinen berühmten Namen, Zyklop, den sollst du erfahren: ›Niemand‹ heiße ich.«… So überlistet Odysseus den Menschenfresser Polyphem im neunten Gesang der »Odyssee«. Sein tatsächlicher berühmter Name wird aber noch viel berühmter werden. Die »Odyssee« steht nicht nur synonym für Irrfahrten aller Art, sie ist seit über 2500 Jahren die umfassendste und wirkmächtigste Sage des Abendlandes. Jahrhundertelang hat sie die Menschen informiert, unterhalten und inspiriert — und informiert, unterhält und inspiriert uns noch heute. Nach einem Jahrzehnt der Schrecken des trojanischen Kriegs möchte der Grieche Odysseus zurück nach Hause, nach Ithaka zu seiner Frau Penelope. Er und seine Gefährten ahnen nicht, dass ihnen zehn Jahre Irrfahrt über das Meer bevorstehen — und nur einer von ihnen zurückkehren wird. Die Helden begegnen Göttern und Göttinnen, Zyklopen und Sirenen und steigen bis in die Unterwelt hinab, um dort nach ihrem Schicksal zu fragen. Kaum eine andere Geschichte erzählt die Suche nach dem Glück so abenteuerlich, abwechslungsreich und tiefsinnig, so poetisch und spannend wie die von »Odysseus, Sohn Laertes, der Städteverwüster, der in Ithaka wohnt«.
Pressestimmen:
"Atmosphärische Dichte durch Bühne und Sound. Ein starkes, einprägsames Bühnenbild prägt den Abend: Der drehbare, stählerne Schiffsrumpf – gestaltet von Aylin Kaip – kann als überdimensionales Gefäß gelesen werden, als Sinnbild des Menschen, der Erfahrungen, Zweifel und Erkenntnisse in sich aufnimmt. Nebel, grautönige Kostüme und die geheimnisvollen, teils unheilschwangeren Synthesizer-Sounds von Bettina Ostermeier schaffen eine dichte, zuweilen mystische Atmosphäre. Sehr eindrucksstark sind die chorischen Sirenenklagen, der aus zwei Schauspielern „gebaute“ riesige Zyklop oder die weiße Gestalt des Sehers Teiresias, die sich aus dem Nebel herausschält."
Die lokale Memmingen 07.02.2026
"Großes schuf auch Aylin Kaip mit einfach-archaischem Bühnenbild. Zunächst steht da das Skelett eines Schiffes – des Lebensschiffes. (...) Nach der Pause bilden die zuvor offenen Planken des Schiffsbauches ein Dach, eine Hütte, einen geschützten Raum. Einfache Mittel, große Wirkung, bühnenbildnerisch virtuos."
Allgäu Kultur 10.02.2026
"Herausragend ist auch die Arbeit von Bühnen- und Kostümbildnerin Aylin Kaip. Der stählerne Schiffsrumpf, der die Bühne im ersten Akt dominiert, verwandelt sich mittels weniger Veränderungen in den Hof des Königs von Ithaka. Die Schlichtheit des modernen stählernen Bühnenbilds lenkt nicht ab vom Wesentlichen der Handlung und unterstreicht diese dabei ebenso wie die Kostüme, die genauso gekonnt die Brücke von der Antike zur Gegenwart bilden."
Kurierverlag 14.02.2026
