DIE COMEDIAN HARMONISTS 

Gottfried Greiffenhagen und Franz Wittenbrink

Premiere  am 19.10.2019 Mainfranken Theater Würzburg

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FOTOS Aylin Kaip

REGIE ANDREAS WIEDERMANN
MUSIKALISCHE LEITUNG ANDRÉ CALLEGARO
AUSSTATTUNG AYLIN KAIP
VIDEO JÜRGEN BERGBAUER
CHOREOGRAFIE  ELISABETH MARGRAF
MIT
CEDRIC VON BORRIES
MARTIN PAULI
DANIEL FIOLKA
WOLFGANG MIRLACH
JAKOB MACK
ANDRÉ CALLEGARO
ALEXANDER DARKOW

Berlin, Dezember 1927: Harry Frommermann verfügt über keinerlei akademische Gesangs- oder Musikausbildung, aber er ist ein großer Fan des amerikanischen Vokalquartetts „The Revelers“. Nun sucht er Berufssänger für ein eigenes Ensemble. Auf seine Annonce meldet sich, neben 70 anderen arbeitslosen Männern, auch Robert Biberti, der nicht nur eine außergewöhnliche Bassstimme besitzt, sondern ebenfalls glühender Anhänger der „Revelers“ ist. Wenige Tage später bringt Biberti seine zwei Chorkollegen Ari Leschnikoff und Roman Cycowski mit und einer der beiden wiederum den Pianisten Erwin Bootz. Dazu gesellt sich als zweiter Tenor zunächst Walter Nußbaum, der jedoch bald durch Erich Collin ersetzt wird. Der Rest ist Geschichte: Die Gründung der „Comedian Harmonists“, der kometenhafte Aufstieg des Sextetts sowie 1935 schließlich das Berufsverbot für die drei jüdischen Mitglieder durch die Nationalsozialisten und die daraus folgende Trennung der Gruppe. 

In diesem Schauspiel mit Musik geht es dem Autor Gottfried Greiffenhagen nicht „um die Darstellung dessen, wie es wirklich war, sondern darum, eine Handlung zu erfinden, die frei, lebendig und offen genug ist, um das Entstehen und das Auseinanderfallen dieser einmaligen Gesangsgruppe zu schildern“. Die musikalische Einrichtung von Franz Wittenbrink ergänzt den Text mit Hits wie „Mein kleiner grüner Kaktus“, „Veronika, der Lenz ist da“ und anderen unvergesslichen Melodien des Vokalensembles.Bei dem Liederabend kommt die ganze Bandbreite populärer Musik zum Einsatz, denn jede Figur, die in der Scheune auftaucht, bringt auch ihr eigenes Lied mit. Die Songs reichen von traditionellem bayerischen Liedgut bis hin zur Spider Murphy Gang, Fiva, Nick Cave und den Rolling Stones.

Pressestimmen:

"Das Premierenpublikum im ausverkauften Haus feiert alle Mitwirkenden mit Jubel, mehreren Vorhängen, stehenden Ovationen, und lässt sie erst nach drei Zugaben gehen"

O-Ton Oktober´19

"Den Rest besorgt das clevere Bühnenbild von Aylin Kaip. Die Comedian Harmonists bewegen sich, choreografiert von Elisabeth Margraf, auf einem kleinen Plattenteller. Erst mit Hosenträgern, Knickerbockern und Pullunder. Später mit Frack und lackglänzenden Schuhen. Wann immer nötig, dient der riesige Grammophontrichter dahinter als Projektionsfläche für bewegte Bilder aus der Zeit."

Main Post 20.10.19

"Über ein riesiges Grammophon als zentrales Bühnenelement flimmern dafür historische Zeitdokumente (Video: Jürgen Bergbauer). Die Drehbühne verwandelt sich einhergehend mit dem Erfolg in eine überdimensionale Schallplatte. Koffer über Koffer werden zum Sinnbild der Karriere. Und nicht nur Aylin Kaips  Bühnenbild, auch die sich im Laufe des Abends wandelnden Kostüme von schäbigen Wintermänteln bis zum Frack mit Schwalbenschwanz veranschaulichen die kometenhafte Karriere. (...) Für das sonst erfahrungsgemäß eher verhaltene Würzburger Premierenpublikum ist der frenetische Applaus, sind die andauernden Ovationen außergewöhnlich. Es belohnt ein stimmiges Gesamtkunstwerk aus liebenswertem Schauspiel, hervorragendem Gesang, reizenden Choreografien und gelungenen Regie- und Bühnenideen. "

Main Echo 25.10.19