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HEXEN

       JAGD

Premiere  am 27.11.2021 Mainfranken Theater Würzburg

REGIE ANDREAS WIEDERMANN  MUSIKALISCHE LEITUNG GÁBOR HONTVÀRI  AUSSTATTUNG AYLIN KAIP LICHT INGO JOOSS  VIDEO JÜRGEN BERGBAUER

MIT
IGOR TSARKOV / ROBERTO ORTIZ / KOSMA RANUER / MARZIA MARZO / AKHIO TSUJII / SILKE EVERS / JUDITH SPIESSER / BARBARA SCHÖLLER / CLAIRE SWALE  /
DANIEL FIOLKA / MATTHEW HABIB U.A.

FOTOS Aylin Kaip

von Wolfgang Amadeus Mozart

Inhalt:

Da ist Tamino – ein Prinz – auf der Flucht vor einem Ungeheuer. Drei Damen retten ihm das Leben. Mehr noch, sie zeigen ihm das Bildnis Paminas – Tochter der sternflammenden Königin der Nacht. Augenblicklich erwacht in Tamino die Liebe zu jener Prinzessin, die es aus den Fängen Sarastros – Gegenspieler der Königin – zu befreien gilt. Und dann ist da noch Papageno – Vogelhändler in Diensten der Königin. An seiner Seite und mit Zauberflöte und Glockenspiel im Gepäck begibt sich Tamino auf eine Prüfungsreise, um Pamina zu gewinnen. Drei Knaben begleiten die beiden. Schnell wird klar, dass eben nicht klar ist, wer gut und wer böse ist, ehe am Ende die Stärke siegt. „Sie krönet zum Lohn die Schönheit und Weisheit mit ewiger Kron‘!“ 

„Die Zauberflöte“ entstand für eine einfache Wiener Vorstadtbühne, das 1789 von Emanuel Schikaneder übernommene Freihaustheater auf der Wieden. Schikaneders Textbuch speist sich aus unterschiedlichsten Quellen: von Einflüssen der Freimaurerei über ägyptische Motive bis zu Christoph Martin Wielands Märchensammlung „Dschinnistan oder auserlesene Feen- und Geistergeschichten“. Der nur locker verwobene Handlungsfaden droht mehr als einmal zu reißen. Angesichts der zahlreichen dramaturgischen Ungereimtheiten sprach der österreichische Staatsmann und Chronist Karl Graf von Zinzendorf bei der Uraufführung im September 1791 gar von einer „unglaublichen Farce“. Dem bis heute anhaltenden Siegeszug der „Zauberflöte“ tat das freilich keinerlei Abbruch. Sie ist und bleibt eines der populärsten und meistgespielten Werke der Opernliteratur.

Pressestimmen:

"Eine Verbeugung vor dem Immerwährende. (...) Das große Gefühl: Möglicherweise deshalb hat sich Aylin Kaip für ein spiralförmig aufgebautes Bühnenbild entschieden: Wenig ist für ewig, es geht immer weiter - und wenn Tamino und Pamina ihre Prüfungen bestanden haben, wird es doch neue Prüfungen geben im gemeinsamen Leben. Wie eingefroren wirkt diese Spirale: geformt in der kühlen Strenge, die die Kulissen des Stummfilms der 1920er- Jahre als stumme Kritik auf eine unmenschliche Technokratie auszeichnete, und im Lichtspiel doch wie eine Zauberlandscha!, mit der zeitgenössische Fantasien (wie »Game of Thrones«) unsere Sehnsucht nach Freiheit (in) der Natur und dem großen Gefühl der eigenen Natürlichkeit locken.

Und dieses große Gefühl, es wird in jedem Moment dieser Inszenierung aufs Trefflichste gewährt."

Main Echo Dezember´21

"Das Bühnen und Kostümbild von Aylin Kaip entführt das Publikum in eine transzendente Welt, in der auch die dunklen Stellen in der Seele beleuchtet werden.. (...) ein zauberisches Spiel in märchenhaft multifunktionaler Kulisse (...) entrümpelten Dialogen und treffend gesetzten komischen Momenten (...) Diese Zauberflöte ist genau das richtige Mittel gegen November-Blues und Corona-Frust. Hoffentlich kann sie möglichst oft gespielt werden."

Main Post Dezember´21

"Regisseur Andreas Wiedermann und Bühnen- und Kostümbildnerin Aylin Kaip lassen zum Auftakt tief in ein spiralförmiges Tunnel- oder Höhlensystem blicken, aus dessen unergründlichen Tiefen sie das Geschehen mit Videoprojektionen illustrieren. (...) Die ersten drei glanzvollen Es-Dur-Akkorde und ein überwältigendes Bühnenbild reichten aus, um schlagartig die nüchterne Fabrikhalle und die nervigen, aber unumgänglichen Corona-Prüfungen zu vergessen (...) "

Fränkische Nachrichten Dezember´21

"Im Mainfranken-Theater Würzburg legt Regisseur Andreas Wiedermann eine vor bildlichen Einfällen und symbolischen Verweisen überbordende, oft ausufernde Interpretation auf die Bühne der Blauen Halle, durch die Ausstattung von Aylin Kaip optisch immer wieder faszinierend, wenn auch bisweilen rätselhaft, abwechslungsreich vom Licht von Ingo Jooß akzentuiert..."

O-Ton Dezember´21